Wofür verwende ich Bohnenkraut?

Kurz erklärt

Es eignet sich natürlich hervorragend zum Würzen von Bohnen. Aber dieses bitter-würzige Kraut dient auch der Verfeinerung von anderen Gerichten, wie einer köstlichen Kartoffelsuppe im Winter; auch macht es schwere Speisen leichter bekömmlich.

 

Zum Beispiel passt es zu:

  • Eintöpfen, Chili con Carne, fettem Fleisch, Schweinebraten, Lammfleisch, Kaninchen
  • Kalbsragout, Hühnerfrikassee (frische junge Blätter)
  • Fischgerichten wie Karpfen, Makrele, Aal
  • Hülsenfrüchten wie Bohnen, Linsen, Erbsen
  • Gemüse, Kartoffel- und Kohlgerichten, Suppen
  • Teigwaren wie Biskuitteig, Quark- und Buttergerichten
  • Rohkost, Salaten, Dressings (frische Blätter)
  • Ist beliebt in der französischen Küche

Bohnenkraut

In der Küche

Grundsätzlich gibt es Sommer- und Winterbohnenkraut. In der Küche wird meist das Sommerbohnenkraut verwendet, da es etwas milder ist. Um den Geschmack zu erhalten sollte man das Kraut nicht allzu lange mitkochen. Wichtig ist es auch das Gewürz vorsichtig zu dosieren, da es eine kräftig herbe und leicht scharfe Note besitzt.

Das Bohnenkraut ist frisch, getrocknet oder tiefgefroren erhältlich und lagerbar. Getrocknetes Kraut, welches gemahlen, grob zerkleinert oder gerebelt wurde, verliert kaum etwas von seiner Intensität.
Es harmoniert mit Dill, Basilikum, Petersilie, Estragon, Salbei, Rosmarin, Thymian und passt zu Knoblauch, Zwiebeln und Suppengemüse.

Schon gewusst?

Bohnenkraut ist auch als Kölle oder Pfefferkraut bekannt und wird bei uns auf Feldern und in Gärten angebaut. Das beste Aroma besitzt das Kraut im Juni und Juli kurz vor und während seiner Blüte. Die Pflanze kann bis zu einem Meter hoch werden und gehört zur Familie der Lippenblütler. Sie stammt eigentlich aus dem östlichen Mittelmeerraum und es gibt mehr als 30 verschiedene Arten von Bohnenkräutern.

Ina’s Tipp
Möchtest Du länger Freude am intensiven Kraut haben, dann pflanz Dir doch das mehrjährige Winterbohnenkraut. Es benötigt einen warmen und hellen Standort und der Boden sollte leicht kalkhaltig und wasserdurchlässig sein. Natürlich kannst Du das Kraut auch in einen Topf pflanzen. Im Winter kannst Du die Pflanze dann einfach drinnen aufbewahren.

Mehr als nur ein Gewürz

Es enthält eine große Menge an ätherischen Ölen, wie Terpene, Thymol, Cienol, Zymen, Vitamin C und Gerbstoffen. Die Bohnenkraut-Art Satureja Atheroleum ist darum in der Naturheilkunde sehr bedeutungsvoll.

 

Deshalb werden dem Bohnenkraut folgende heilende Wirkungen nachgesagt:

  • Lindernd bei Magen-Darm-Beschwerden:
    Es soll sich positiv auf die Verdauung auswirken und wird deshalb oft bei schwer verdaulichen und blähenden Speisen eingesetzt. Die Gerbstoffe verhindern auch Krämpfe, Durchfall und sollen den Magen stärken. Dazu einfach aus frischen oder getrockneten Zweigen einen Tee kochen.
  • Beruhigend bei Hautproblemen:
    Ein Dampfbad soll bei Hautunreinheiten, Entzündungen der Haut und Insektenstichen wohltuend sein. Dadurch wird die Produktion von Talg angekurbelt, was der Haut hilft sich schneller zu erholen.
    Weiters soll es antibakterielle und antiparasitäre Wirkungen haben.
    Durch den hohen Anteil an Thymol und Carvacrol kann das Wachstum von diesen Organismen gehemmt werden.
  • Hilfreich bei Atemwegserkrankungen:
    Auch gilt es als schleimlösend, hilft gegen Husten und stärkt die Bronchien. Als kalter Tee gegurgelt kann er Hustenreiz lindern.

Bitte beachte:
Verzehrt man große Mengen des Krautes kann es zu Bauchschmerzen kommen. Vorsicht auch bei Allergien: es könnte eine Kreuzallergie mit Beifuß auftreten.

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