Wofür verwende ich Kümmel?

Kurz erklärt

Kümmel wird gemahlen oder als Samen traditionell zu deftigen Fleisch-, Kohl- und Kartoffelgerichten verwendet. Dies ist nicht nur wegen seinem besonderen Aroma der Fall, sondern weil er die Verdauung wirksam erleichtert. Er besticht mit seinem aromatischen Duft und seiner im Geschmack leicht scharfen und doch süßlichen Note.

 

Zum Beispiel in:

  • Schnaps, Brandwein, Kräuterlikör
  • Allen Fleisch- und Fischgerichten
  • Zu Kohl, Sauerkraut, Karotten, Sellerie
  • Zu Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Eintöpfen, Borschtsch
  • Für Brot, Gebäck, Flammkuchen
  • Saucen, Suppen, Salaten, Kräuterquark, Obadzda, Käse

Kümmel

Gut zu wissen

Kreuzkümmel und Kümmel gehören zwar zur selben Pflanzengattung, sie sind jedoch geschmacklich komplett verschiedene Gewürze.

Kümmel, der überwiegend in Europa verwendet wird, ist dunkler, milder und hat kleinere Samen, wie Kreuzkümmel. Wohingegen Kreuzkümmel vorwiegend in Asien, Nordafrika und Südamerika Verwendung findet, einen sehr starken Eigengeschmack aufweist, heller ist und größere Samen besitzt. Er ist auch nicht so leicht mit anderen Gewürzen vereinbar; nur mit exotischen Gewürzen ist eine Kombination empfehlenswert.

Schon gewusst?

Kümmel ist auch als Brot-, Wiesen– oder Feldkümmel bekannt und zählt zu den Doldenblütlern. Die Doppelspaltfrüchte der Pflanze werden im 2. Jahr geerntet und verarbeitet. Kümmel zählt zu den ältesten Gewürzen Europas und wird heute vor allem noch in Frankreich, Finnland, Polen und Holland angebaut.
Man kann ihn nicht nur als Gewürz in der Küche verwenden, sondern auch als Pulver, Tinktur, Tee oder Kräuterwein einnehmen und sich so seine heilenden Wirkungen zunutze machen.

Ina’s Tipp
Wer mit Mundgeruch zu kämpfen hat, kann ihn sofort durch das Kauen der Kümmelsamen effektiv lindern.
Und ist Dir sein Geschmack zu dominant, dann kannst Du ihn mit Petersilie und Zitronenabrieb etwas mildern.

Mehr als nur ein Gewürz

Kümmel enthält unter anderem wertvolle ätherische Öle, Flavonoide, Kaffeesäure, Cumarine, Gerbstoffe, essentielle Fettsäuren, Ballaststoffe und Harze.

 

Deshalb werden ihm folgende heilende Wirkungen nachgesagt:

  • Hervorragend gegen Blähungen:
    Sein ätherisches Öl Carvon löst Krämpfe in den Verdauungsorganen und hilft überschüssige Luft auszuscheiden. Schon Babys mit Koliken kann ein Fenchel-Kümmel-Anis-Tee Linderung verschaffen.
  • Wirkt schleimlösend:
    Bei Husten löst Kümmel den festsitzenden Schleim und hilft ihn abzutransportieren.
  • Entzündungshemmend und antioxidativ:
    Seine Kaffeesäuren fungieren als Antioxidantien und er wirkt auch antibakteriell. Deshalb kann er auch im Mundwasser oder in der Zahnpasta verwendet werden.
  • Hilft bei der Verdauung:
    Bei Magenzwicken, Völlegefühl, Sodbrennen und Bauchschmerzen wirkt er lindernd und er regt den Appetit an. Auch bei Fettverdauungsproblemen kann er von Nutzen sein. Seine vielen Ballaststoffe binden Giftstoffe und helfen bei dem Transport aus dem Körper.
  • Krämpfe werden gelöst:
    Dies ist bei Menstruationsbeschwerden und als Geburtsvorbereitung von großem Vorteil.
  • Als belebender Badezusatz:
    Nach einem harten Arbeitstag einfach 1 L stark gebrühten Kümmeltee zum Badewasser geben. Dies trägt zur Erfrischung bei und wirkt gleichzeitig als Muntermacher.

Bitte beachte:
Wer allergisch auf Doldengewächse reagiert, sollte Kümmel nicht verwenden.

Kümmelöl sollte nicht konzentriert und bei Babys und Kleinkindern besonders vorsichtig angewandt werden. Wenn man an Leber- und Gallenproblemen oder Asthma leidet, sollte man vor Gebrauch mit seinem Arzt Rücksprache halten.

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