Wofür verwende ich Dill?

Kurz erklärt

Das beliebte Küchenkraut wird bei uns vor allem zu Fisch und Salaten serviert. Es hat jedoch viel mehr zu bieten: auch seine Blätter, Blüten, Samen und Spitzen finden Anwendung, und das nicht nur in der Küche.

 

Zum Beispiel in:

  • Der deutschen und skandinavischen Küche
  • Salaten, Eiersalaten, Gurken und zum Einwecken von Gurken
  • Zu Pell- und Ofenkartoffeln, Aufläufen
  • Zu Hülsenfrüchten wie Bohnen und Linsen
  • In Verbindung mit Gewürzen wie Basilikum, Thymian, Majoran, Estragon, Rosmarin
  • Zum Würzen von Soßen, Marinaden, Suppen
  • Als Topping auf einem Butterbrot und zu gekochten Eiern
  • In Fischgerichten wie Forelle, Lachs, Zander und Meeresfrüchten
  • Zu Hühner- und Kalbfleischragouts, Fleischeintöpfen

Zum Ausprobieren

Versuch doch mal die himmlische Dill-Senf-Soße zu gebratenem Lachs oder Ofenkartoffeln.

Dazu brauchst du: ½ Bund Dill, 200 ml Hafermilch, 200 ml Gemüsebrühe, 4 EL Sahne, 2 EL mittelscharfen Senf, 2 EL Hafermehl, etwas Butter, Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Als erstes Mehl mit Butter anschwitzen und dies mit der Brühe und der Milch ablöschen. Unter Rühren einmal kurz aufkochen lassen bis die Soße dickflüssig wird. Anschließend Senf und gehackten Dill dazugeben. Jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schon gewusst?

Dill gehört zu den beliebtesten Gewürzkräutern, die in Europa verwendet werden. Er wird auch Gurkenkraut genannt und zählt zur Familie der Doldenblütler. Die Pflanze kann circa 1 Meter hoch werden, ist einjährig und hat neben den typischen feingefiederten Blättern auch leuchtende, dottergelbe Blüten. Bereits im antiken Griechenland und in Ägypten wurde Dill als Kulturpflanze und als Heilmittel verwendet.

Ina’s Tipp
Das volle Aroma entfaltet Dill, wenn er frisch zubereitet wird. Deswegen am besten Dill nicht mitkochen, sondern einfach kurz vor dem Servieren zum Gericht geben. Er kann auch eingefroren oder getrocknet (luftdicht, dunkel und kühl) gelagert werden.

Mehr als nur ein Gewürz

Dill ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie unter anderen: Cumarine, ätherische Öle, Flavonoide, Vitamine B, C, Beta-Carotin, Kalium, Calcium und Natrium.

 

Deshalb werden ihm folgende heilende Wirkungen nachgesagt:

  • Verdauungsfördernd und appetitsteigernd:
    Wurde schon vor langer Zeit bei Magenkrämpfen, Völlegefühl, Durchfällen und Blähungen eingesetzt. 
  • Milchproduktionsanregend:
    Besonders stillende Mütter nehmen immer wieder Dill zu sich, da er förderlich für die Produktion der Muttermilch sein soll. 
  • Entzündungshemmend und leicht antimikrobiell:
    Wirkt gegen verschiedene Mikroorganismen, wie z. Bsp. E. Coli und Staphylococcus Aureus. 
  • Krampflösend:
    Diese Wirkung des Dilles ist für Frauen mit Menstruationsbeschwerden sehr hilfreich. 
  • Antioxidativ:
    Da Dill viele Antioxidantien enthält, schützt er den Körper vor oxidativem Stress und fördert im gleichen Moment die Regeneration der Zellen. 
  • Schmerzlindernd und einschlaffördernd:
    Bereits in alter Zeit wurde Dillöl gegen Schmerzen aufgetragen und Dillwein bei Einschlafschwierigkeiten eingenommen.

Bitte beachte:
In der Schwangerschaft sollten Dillsamen nicht verzehrt werden, da ihre Einnahme frühzeitige Wehen auslösen könnte. Akute Entzündungen des Magen-Darm-Bereiches sollten besser von einem Facharzt abgeklärt werden.

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