Wofür verwende ich Liebstöckel?

Kurz erklärt

Überall dort, wo Du mit Sellerie und Petersilie würzen würdest, findet er Anwendung. Die Blätter des Liebstöckels kannst Du – ob frisch oder getrocknet – zum Verfeinern von gehaltvollen Speisen verwenden. Doch auch seine jungen Triebe, die Stängel und Samen kannst Du beim Kochen und wirkungsvoll gegen Beschwerden einsetzen.

 

Zum Beispiel in:

  • Suppen, Eintöpfen, Salaten, Saucen
  • Gemüse-, Pilzgerichten, Eierspeisen, Käse
  • Fischen wie Forelle, Geflügel und Kalb, Wurst
  • Backwaren, Brot, Pasteten, Quark, Aufstrichen
  • Die Stängel als Beigabe in einem Püree
  • Getrocknet und gemahlen in Spirituosen

Liebstöckel

Zum Ausprobieren

Gesunde Suppenwürze selbst herstellen.

Dazu einfach: 3 Hand voll Liebstöckelblätter, 1 Hand voll Selleriegrün, ½ Bund Petersilie, ½ Knollensellerie, 2 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, 3 Karotten waschen, putzen und klein schneiden oder eventuell mit der Küchenreibe zerkleinern. Alles gut durchmischen und dann in kleinen Portionen einfrieren.

Die Gemüsebrühe ist salzarm und die Zutaten unverarbeitet. Wirklich eine gesunde und wohlschmeckende Alternative zum Instant-Produkt.

Schon gewusst?

Liebstöckel ist auch als Maggikraut oder Selleriekraut bekannt und zählt zu den wichtigsten Gewürzen in der heimischen Küche. Er gehört zur Familie der Doldenblütler und ist eine mehrjährige Staude, welche bis zu 1 m breit und 2,5 m hochwachsen kann.

Wahrscheinlich stammt er aus den Gebirgen von Südwestasien. Bei uns in Mitteleuropa wird er seit dem 8. Jahrhundert angebaut.

Liebstöckel ist im Geschmack bitter-süßlich und erinnert etwas an Sellerie. Mit der Flüssigwürze Maggi hat er jedoch nichts gemein. Denn in Maggi ist meist gar kein Liebstöckel enthalten.

Ina’s Tipp
Liebstöckel besitzt eine enorme Würzkraft. Für 1 Liter Gemüsesuppe reichen ein bis zwei Blätter aus. Am besten ist es, diese gegen Ende des Kochens dazuzugeben, damit das Aroma erhalten bleibt.

Mehr als nur ein Gewürz

Liebstöckel punktet mit vielen Gerbstoffen, Kumarin, Vitamin C, ätherischen Ölen und Harzen. Seine süßliche Note stammt vom darin enthaltenen Zucker und seiner Stärke. Die wertvollen Inhaltsstoffe machen ihn nicht nur zu einem kulinarischen, sondern auch zu einem medizinischen Gewürzkraut.

 

Deshalb sollen ihm folgende heilende Wirkungen nachgesagt werden:

  • Verdauungsfördernd:
    Bei Verstopfung, Blähungen, Magenproblemen, Sodbrennen und Appetitlosigkeit seine Blätter essen oder Liebstöckel als Tee trinken.
  • Harntreibend und entzündungshemmend:
    Sehr gut bei Harnwegsinfektionen, Harngrieß und Entzündungen der Blase, da ein Tee die Harnwege durchspülen kann.
  • Krampflösend:
    Hilfreich bei Menstruationsbeschwerden; deswegen wird er manchmal auch Gebärmutterkraut genannt.
  • Schleimlösend:
    Wer eine Erkältung ohne Fiber mit Husten, Ohren- und Halsschmerzen hat, soll zu Liebstöckel greifen, denn dieser soll hervorragend dagegen helfen und schleimlösend wirken.
  • Beruhigend:
    Bei Wunden, Ekzemen, Furunkeln und anderen Hautproblemen kann man Liebstöckel äußerlich anwenden, indem man die Wurzel abkocht und mit dem Wasser ein Bad oder eine Waschung vornimmt oder einen Umschlag auflegt.

Bitte beachte:
In der Schwangerschaft sollte auf Liebstöckel verzichtet werden, da er eine wehenfördernde Wirkung haben könnte! Wer Nierenprobleme hat, sollte mit seinem Arzt Absprache halten.

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